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Die Zukunft des schwedischen Windenergieverbands mitgestalten

Susanne Hansson, Head of HR and Marketing bei der Deutschen Windtechnik Schweden, treibt mit Leidenschaft die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Schweden voran. So sehr, dass sie im Jahr 2024 eingeladen wurde, dem schwedischen Windenergieverband Svensk vindkraftsförening beizutreten. Kurz darauf ist sie in den Vorstand gewählt worden. In diesem Interview sprechen wir über ihre Motivation, ihre Visionen und darüber, wie sie den schwedischen Windenergiesektor voranbringen will.


Der neu gewählte Vorstand der Svensk Vindkraftsförening.

Der neu gewählte Vorstand der Svensk Vindkraftsförening. Erika Dahlin, Christer Andersson, Susanne Hansson, Andreas Wickman, Robert Östman, Per Olofsson, Ingvar Bartholdsson (v.l.n.r.)

Susanne, erzähl uns ein bisschen mehr über dich. Was ist dein beruflicher Hintergrund und dein Engagement in der Windenergiebranche? 

Ich bin studierte Wirtschaftswissenschaftlerin mit Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Vertrieb, Marketing und Personal. Seit 2018 bin ich Head of HR and Marketing und Mitglied des Management-Teams hier bei der Deutschen Windtechnik Schweden. Ich treibe strategische Initiativen voran und kümmere mich um die Personalentwicklung. Dabei arbeite ich eng mit meinen schwedischen und deutschen Kolleginnen und Kollegen zusammen, um den Erfolg der schwedischen Einheit sicherzustellen. Wir sind stetig bestrebt, unsere Mitarbeitenden zu halten, zu fördern und in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen.

Engagierst du dich darüber hinaus in der Windenergiebranche? 

Ja. Ich bin auch Teil der Campus Varberg Management-Gruppe für Energietechniker. Der Campus Varberg bietet spezialisierte Studiengänge in der Energietechnik an. Der Schwerpunkt liegt auf praktischem und anwendungsorientiertem Lernen, um die Anforderungen der Industrie zu erfüllen. Ich arbeite eng mit Lehrkräften und Studierenden zusammen, um dort eine qualitativ hochwertige und relevante Ausbildung zu gewährleisten. 

Ich mache das, weil wir in künftige Fachkräfte investieren müssen. Wir werden zum Beispiel mehr Servicetechniker, Ingenieure und Projektmanager brauchen. In Schweden ist die Windenergie bereits die drittgrößte Energiequelle, und die Nachfrage steigt. Wir müssen sicherstellen, dass wir die Nachfrage mit qualifiziertem und gut ausgebildetem Personal decken können. 

Du wurdest kürzlich zum Vorstandsmitglied von Svensk vindkraftsförening gewählt. Herzlichen Glückwunsch! Was hat dich dazu bewogen, zu kandidieren?

Der Schwedische Windenergieverband ist eine gemeinnützige, überparteiliche Organisation, die die Entwicklung der Windenergie fördert und die Interessen ihrer Mitglieder vertritt. Wir setzen uns für eine effektive Entwicklung der Windenergie in Schweden, faire wirtschaftliche Bedingungen für die Erzeuger und die Verbreitung neuer Technologien ein. Mit über 30 Jahren Erfahrung und 650 Mitgliedern arbeiten wir mit Behörden und Organisationen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene zusammen.

Es liegt mir sehr am Herzen, mehr Menschen für unseren Sektor zu gewinnen, insbesondere aus anderen Branchen, um neue Perspektiven und Fachwissen einzubringen. Ich möchte meine Position nutzen, um die lohnenden Vorteile und Möglichkeiten aufzuzeigen. Es gibt viele davon: Reduzierung der Umweltbelastung, Förderung der sozialen Akzeptanz, Erforschung und Entwicklung von Energiespeichern, Erforschung neuer Geschäftsmodelle... 

Das klingt spannend. Wie möchtest du das erreichen?

Wie bereits erwähnt, bin ich bereits in der Aus- und Weiterbildung aktiv. Aber ich möchte noch mehr tun. Mit meiner Erfahrung in den Bereichen Personalwesen, Führung und Entscheidungsfindung glaube ich, dass ich mehr positive Veränderungen bewirken kann. Ich möchte zum Beispiel das Fachkräfteangebot in der Branche durch verschiedene Projekte weiter fördern. 

Kombiniert mit meiner Marketingerfahrung können wir unsere Sichtbarkeit verbessern und mehr Möglichkeiten erhalten, für das Potenzial und die Vorteile der Arbeit in der Windbranche zu werben.

Du hast erwähnt, dass die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte eine der größten Herausforderungen für die Windindustrie ist. Welche weiteren Herausforderungen siehst du?

Das ist in der Tat so. Eine weitere große Herausforderung für die Branche ist die Geschwindigkeit, mit der wir Entscheidungen über Windenergie, ihre Projekte, Gesetze und Vorschriften treffen. Das dauert zu lange. Die politischen Entscheidungsträger müssen schnellere Entscheidungen treffen, um die Expansion der Branche zu erleichtern. Nur so können wir sicherstellen, dass wir Schwedens Klimaziele bis 2040 erreichen können. Regulatorische Unsicherheiten, Probleme bei der Netzintegration und Verzögerungen bei der Erteilung von Genehmigungen behindern die rechtzeitige Umsetzung von Windenergieprojekten. Das bremst den Fortschritt der Branche. Gemeinsam mit Entscheidungsträgern müssen wir herausfinden, wie wir schneller handeln und Maßnahmen zum Ausbau der Windenergie umsetzen können. 

Ich stelle mir eine Zukunft vor, in der die Windenergie eine zentrale Rolle im Energiemix des Landes spielt, sauberen und zuverlässigen Strom liefert und gleichzeitig Arbeitsplätze schafft und das Wirtschaftswachstum fördert. Das kann aber nur gelingen, wenn Politiker, Entscheidungsträger und andere Akteure Hand in Hand arbeiten.   

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