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Fragestellungen rund um Klimaschutz und die Energiewende beschäftigen uns auch direkt an unseren Unternehmensstandorten. Wie können wir grünen Strom beziehen oder produzieren? Können wir einzelne volatile Energieträger und Speicher kombinieren und uns mit regenerativen Energien komplett selbst versorgen? Wie nutzen wir grünen Strom am effizientesten? Fragestellungen, die wir an den einzelnen Standorten der Deutsche Windtechnik durchgespielt haben.
Ein Praxisbeispiel dafür ist unser spannendes Projekt „RegenerativKraftwerk Bremen“. Die Frage, die wir klären wollten, war: Wie gleichen wir volatile Energieerzeuger wie Photovoltaik- und Windenergieanlagen durch kluge Kombination mit einem Blockheizkraftwerk, Speichermodulen und Elektromobilität aus? Wie bei vielen Projekten der Energiewende haben wir geforscht, geprobt, sind einige Male gefallen und immer wieder aufgestanden. Wir haben uns in diesem Rahmen sogar in die Wirren der Bürokratie rund um Energielieferung begeben.
Bei der Bereitstellung von Systemdienstleistungen stieß das Projekt allerdings auf rechtliche und regulatorische Hindernisse, sodass am dortigen Standort heute „nur“ noch die PV-Anlage für die Versorgung des Standorts betrieben wird: Hier produzieren wir jedes Jahr knapp 40.000 kWh sauberen PV-Strom, von dem wir weit über die Hälfte am Standort selbst verbrauchen.
Trotz der Schwierigkeiten und Herausforderungen erachten wir das Projekt als wichtig, weil es im Kleinen viele Fragestellungen aufwarf, die auf nationaler Ebene bei dem Unterfangen Energiewende noch zu lösen sind. Typisch Forschung eben.
Auch an anderen deutschen Standorten ist Photovoltaik für uns eine sinnvolle und relativ einfach zu realisierende Klimaschutzmaßnahme. Deshalb haben wir im Januar 2019 gleich zwei weitere Plätze an der Sonne mit PV-Anlagen zur Deckung unseres eigenen Strombedarfs ausgestattet. Überschüsse werden ins Netz eingespeist.
Am Standort Viöl leistet eine 39,6 kWp Anlage auf unserem Training Center ihren Dienst. Bei einer Jahresproduktion von über 40.000 kWh wird ca. ein Viertel des Stroms selbst verbraucht und macht damit unseren Trainings- und Ausbildungsbetrieb ein kleines bisschen grüner.
Am Standort Ostenfeld liefert die neue Solarstromanlage mit einer installierten Leistung von 98,28 kWp knapp 86.000 kWh pro Jahr. Fast 75% der Energiemenge wird direkt im Unternehmen verbraucht. Für eine so starke Eigenverbrauchsquote sorgt in diesem Fall die Ausrichtung der Anlage. Die 349 Module sind konsequent in Ost-West Richtung ausgerichtet und damit für das Verbrauchsprofil eines Gewerbebetriebs optimal.
„Solarenergie zur Strom- und Wärmeversorgung auf den Dächern unseres Training Centers in Viöl und dem Unternehmenssitz in Ostenfeld sind gute Beispiele für nachhaltige Selbstversorgung mit grünem Strom – wir betreiben damit auch die neu installierten Ladestationen für unsere Elektromobilitätsflotte. Ich freue mich sehr darüber, unsere Büros jetzt klimaschonend zu betreiben. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“
Hauke Behrends, Geschäftsführer der Deutschen Windtechnik Service
Insgesamt haben wir im Jahr 2020 an drei Standorten 168.072 kWh Sonnenstrom produziert und davon 95.435 kWh gleich selbst verbraucht. Ein guter Anfang.