Planung und Durchführung von Offshore Rettungsübungen, z.B. Helikopterevakuierung (siehe Video rechts)

Die Arbeit in Offshore-Windparks erfordert spezielles Rettungstraining. Die Mitarbeiter der Deutschen Windtechnik unterziehen sich deshalb regelmäßig Notfallübungen unter maximal realitätsnahen Bedingungen. Sehen Sie in dem Video rechts die Evakuierung eines Helikopters auf der OSS (Offshore Substation) Butendiek.

Entwicklung von Konzepten für das Retten in beengten Räumen (onshore)

Je nach Anlagentyp und Hersteller gibt es erhebliche Unterschiede bei der Rettung in beengten Räumen einer Windenergieanlage. Um zum Beispiel die Arbeiten für unseren Kunden innogy SE sicher durchführen zu können, haben wir z.B. kürzlich gemeinsam mit dem Trainingsspezialisten Offtec ein spezielles Rettungskonzept für den Windenergieanlagen-Typ NEG Micon NM 48/750 erarbeitet. Durch eine Sicherheitswarnung seitens des Betreibers in Bezug auf die an den Windenergieanlagen verbauten Anschlagspunkte war hier eine Betreuung der Anlagen durch drei Servicetechniker erforderlich. Dieses speziell entwickelte Rettungskonzept löst die Problematik und ermöglicht die gängige Betreuung durch ein zweiköpfiges Technikerteam. Ähnliche Konzepte wurden für zahlreiche andere WEA-Typen entwickelt.

Entwicklung eines Offshore-Rettungskonzeptes für die Personenrettung aus dem Transition Piece (TP)

Die Mitarbeiter der deutschen Windtechnik arbeiten in verschiedenen offshore Projekten mit unterschiedlichen TPs und verschiedenen Rettungs- und Erste Hilfe-Gegebenheiten. Gemeinsam mit Spezialisten aus dem Bereich der Rettungstechnik haben wir ein windparkübergreifenden System entwickelt, um Personen aus einem TP zu retten und optimal erste Hilfe zu leisten. Jedes unserer Serviceteams arbeitet in verschiedenen Windparks mit diesem standardisierten System (inklusive eines Rettungsrucksacks) und probt regelmäßig den Ernstfall.

Entwicklung eines App-gestützten Incident Reporting Systems

Gemeinsam mit unserer IT-Abteilung haben wir eine App entwickelt, mit der unsere Mitarbeiter auf schnellem und effektivem Wege Vorfälle (Incidents) festhalten und an unsere QHSE-Abteilung senden können. Über diesen Weg ist es uns möglich, Maßnahmen proaktiv aus "Beinahe-Unfällen" oder unsicheren Zuständen zu entwickeln, die Unfälle in der Zukunft verhindern.

QHSE-seitige Begleitung bei Projektübernahmen

Je größer der Rahmen oder Autraggeber eines Projektes, desto höher und spezifischer sind die Anforderungen an Safety Management Systeme, Reportings und Dokumentation. Die Deutsche Windtechnik unterstützt bereits in der Ausschreibungsphase und berät Projektleiter und operativ Beschäftigte, angefangen bei theoretischen Grundsätzen bis in die Praxisphase – immer mit Blick auf die Anforderungen und Bestimmungen des jeweiligen Auftraggebers. Beispielhaft waren wir diesbezüglich in die Projektübernahme der Senvion-Anlagen im Offshore-Windpark alpha ventus involviert. Hier haben wir die Dokumentation und operative Prozesse begleitet und durchgeführt.

Betankungskonzept für Inbetriebnahmephase

Windenergieanlagen müssen ab Installation stromversorgt werden – auch wenn sie noch nicht am Netz sind. Im Offshore-Windpark Nordergründe haben wir aus diesem Grund ein Betankungskonzept unter Berücksichtigung der strengen Auflagen vom TÜV Nord und den Behörden erstellt, um die Grundversorgung des Windparks im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sicherzustellen.

Gefahrstoffdatenbank für spezielle Anforderungen der Deutschen Windtechnik

In Unternehmen, in denen Tätigkeiten mit Gefahrstoffen anfallen, gelten eine Reihe von gesetzlichen Regelungen. Im Rahmen unserer Serviceleistungen kommen auch bei der Deutschen Windtechnik Gefahrstoffe zum Einsatz. Deshalb hat die Deutsche Windtechnik gemeinsam mit der eska, einem Spezialisten für Gefahrgutmanagement, eine auf die besonderen Anforderungen der Deutschen Windtechnik angepasste Gefahrstoffdatenbank aufgebaut. Damit steht eine zentral geführte, mehrsprachige Plattform für alle internationalen Standorte zur Verfügung – angepasst an die Bedürfnisse des jeweiligen Landes. Die online und offline nutzbare Datenbank liefert den Mitarbeitern über die umfassend angelegte Datenbank hinaus Betriebs- und Handlungsanweisungen für den sicheren Umgang mit entsprechenden Stoffen.

Nico Schaper

Nico Schaper

Head of QHSE

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