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06.09.2021 GFW Gesellschaft für Windenergie wächst an Deutsche Windtechnik an – Technologiezentrum Rennerod führt Engineering-Leistungen fort

Die Deutsche Windtechnik AG und die GFW Gesellschaft für Windenergie GmbH & Co KG gehen bereits seit Anfang 2020 gemeinsame Wege bei vielfältigen Instandhaltungsaufgaben von Windenergieanlagen, vor allem für Fuhrländer-, Senvion- und Nordex-Turbinen. Im Juli 2021 wurde nun die vollständige Anwachsung der GFW an die Deutsche Windtechnik vollzogen, womit die GFW als eigenständige Gesellschaft erlischt. Da es sich bei diesem Vorgang um einen reinen Betriebsübergang handelt, behalten alle Verträge weiterhin ihre Gültigkeit und gehen automatisch in die Verantwortung der Deutschen Windtechnik über.

Im Zuge der Anwachsung wird sich auch die Geschäftsführung zum Teil verändern: Jürgen Fuhrländer hat die Leitung des neu benannten Deutsche Windtechnik Technologiezentrums Rennerod am bisherigen Hauptsitz der GFW übernommen. Holger Hämel und Severin Mielimonka verbleiben in der Geschäftsführung in ihrer Funktion als Geschäftsführer der Deutschen Windtechnik X-Service GmbH.

Spezialisiert auf Sonderkonstruktionen und Uptower-Reparaturen

Im Technologiezentrum Rennerod liegt der Hauptfokus auf dem technischen Engineering von Sonderwerkzeugen, Sonderkonstruktionen für Großkomponententausche sowie Reparaturen von Großkomponenten auf der Anlage („Uptower-Repairs“). Dazu gehört zum Beispiel die Fortentwicklung des bodengestützten Windensystems (BGWS) als kostensparende Alternative zum Einsatz mit einem Großkran. Das BGWS hat die GFW in den letzten Jahren für Kenersys- und Senvion-Anlagentypen entwickelt und passt das System nun auch an weitere Anlagentypen an. Das ehemals von Rennerod ausgehende operative Servicegeschäft der GFW wird von den Deutsche Windtechnik Servicecentern Mücke und Obersontheim übernommen.

Jürgen Fuhrländer, Leiter Technologiezentrum Rennerod: „Durch unserer Kooperations- und Übernahmevereinbarung vom Januar 2020 hatte die GFW die Weichen für eine zukünftige Ausrichtung mit einem starken Partner gestellt. Dies hat sich in den ersten 18 Monaten der Zusammenarbeit als richtiger Schritt erwiesen und sofort zur Realisierung von Neuprojekten geführt. Durch deren Vielfalt und Vielzahl wird unsere Stärke in der technischen Entwicklung von Sonderkonstruktionen immer wieder neu herausgefordert und weiter ausgebaut. Gemeinsam neue Techniken bewegen und in enger freundschaftlicher Zusammenarbeit umsetzen – das ist unser gemeinsames Ziel und Aufgabe zugleich.“

Matthias Brandt, Vorstand Deutsche Windtechnik: „Mit der Umstrukturierung in Rennerod ist es uns gelungen, die hervorragenden und einzigartigen Entwicklungsprojekte der GFW mit noch mehr Dynamik und Einsatzstärke voranzubringen. Es freut uns außerordentlich, Jürgen Fuhrländer und das gesamte GFW-Team mit seinem umfassenden technischen Know-how, seiner Kreativität und seinem Teamgeist mit dem notwendigen Blick nach vorne an Bord zu wissen.“

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