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14.02.2017 Deutsche Windtechnik etabliert Full-Service in Schweden – 60 MW der Hersteller Vestas und Gamesa neu unter Vertrag

Nach der Gründung der neuen Ländereinheit in Schweden im September 2016 setzt sich das Wachstum der Deutschen Windtechnik AB in Skandinavien beständig fort: Die Stadtwerke von Varberg – Varberg Energi – beauftragten den unabhängigen Serviceanbieter mit der Instandhaltung von 30 Windenergieanlagen der Hersteller Vestas (23x V90) und Gamesa (7x G90) mit Option auf 12 weitere Turbinen. Die zunächst auf zehn Jahre befristeten Serviceverträge beinhalten den kompletten Anlagenservice inklusive der Rotorblätter und anfallenden Tauschen von Großkomponenten. Dabei besteht die Absicht einer Vertragsverlängerung bis zum 20. Betriebsjahr.

„Die Servicepartnerschaft mit Varberg Energi ist ein wichtiger Schritt für unsere langfristige Etablierung am schwedischen Markt. Sie zeigt, dass unser Full-Service-Konzept auf allen Ebenen auch in Schweden funktioniert“, unterstreicht Linus Sturesson, Geschäftsführer der Deutschen Windtechnik AB. Karin Hansson, Business area manager Energy bei Varberg Energi AB, betont: „Zusammen mit unseren Miteigentümern sind wir ein industrieller Partner mit hohen Ansprüchen – angefangen bei der Instandhaltung, über Arbeitsschutz und Sicherheit bis hin zum Assetmanagement. Wir glauben, dass dies der Anfang einer langfristigen Partnerschaft mit der Deutschen Windtechnik ist.“

Multi Brand-Kompetenz

Neben dem Full-Service-Angebot bis zum Ende des gesamten Lebenszyklus überzeugte die Deutsche Windtechnik insbesondere auch durch den Vorteil ihrer breiten Anlagenkompetenz. „Da wir mit Turbinen von vier unterschiedlichen Anbietern operieren, scannen wir den Markt regelmäßig und hatten einige Kontakte zu unterschiedlichen Anbietern. Wir schätzen ein breites Spektrum an Erfahrungen und Fähigkeiten”, sagt Björn Sjöström, CEO Varberg Energi AB. „Im Vergleich zu den Herstellern beherrschen wir eben nicht nur einen Anlagentyp, sondern können auch andere Technologien bedienen – wie Gamesa in diesem Fall. Diesen Vorteil wissen Utilities mit gemischten Anlagenportfolien sehr zu schätzen: Sie haben nur einen Ansprechpartner und erhalten trotzdem hochwertigen Full-Service. Weiterhin sind die Vertragsinhalte und -modalitäten alle gleich, das spart Zeit, Ressourcen und optimiert die Abläufe beim Kunden noch weiter“, bringt es Lars Behrends, CEO International Deutsche Windtechnik Service, auf den Punkt.

Großes Portfolio rund um den Hauptsitz

Die insgesamt 30 Anlagen des Vertragstenders gehören unterschiedlichen Windparks rund um Varberg, dem Hauptsitz der Deutschen Windtechnik AB im Süden Schwedens, an: Windpark (WP) Gummaråsen mit 5x V90, WP Munkagård mit 3x V90, WP Torebo (4xV90), WP Sotared (5x V90), WP Bondegärde (3x V90), WPTängelsbol (2x V90), WP Stavhälla (1x V90), WP Dal (4x G90) sowie WP Fåleberg mit 3x G90. Die Instandhaltung wird in engem Austausch mit der deutschen Mutter koordiniert, die ihre gesamten Kompetenzen zu Verfügung stellt. Parallel wird das Servicepersonal in Schweden weiter aufgestockt. „Wir wachsen beständig“, erklärt Linus Sturesson. „Wir planen gerade sieben neue Mitarbeiter in Schweden einzustellen. Das werden Servicetechniker aber auch administrative Kräfte sein.“

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