Dauerhafter Schutz für Turm und Fundament

Wir halten ihre Windenergieanlage fit

Die Funktionstüchtigkeit von Turm und Fundament ist Voraussetzung für den sicheren Betrieb der Anlage. Da mit zunehmendem Alter der Anlage das Risiko für Schäden, Risse, Abplatzungen und Korrosion steigt, muss die Stabilität der beiden Bauteile regelmäßig geprüft werden. Auch im Rahmen eines Vollwartungsvertrages kann das Fundament auf Wunsch systematisch überwacht und dokumentiert werden.

Korrosionsschäden an Turm und Fundament zeigen sich nicht selten. Sind Flanschverbindungen oder Bewehrung betroffen, sind Betrieb und Standfestigkeit der Windenergieanlage gefährdet.

Korrosion in den Griff bekommen

Unsere Sanierungskonzepte für Turm und Fundament bieten dauerhaften Schutz vor Korrosion, da das Eindringen von Wasser verhindert wird.

Für unsere Arbeiten verwenden wir ein hochelastisches Abdichtungssystem Concrete Power Seal (CPS bzw. PPS Protect Power Seal für Hochbetonfundamente): Das System aus Flüssigkunststoffen auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA)-Harzen ist so flexibel, dass es auch an extremen Standorten zuverlässigen Schutz bietet (on- und offshore).

Stefan Brassel

Stefan Brassel

Leitung Vertrieb und Rotorblattservice
Stellvertretender Sprecher BWE-Arbeitskreis Rotorblatt

Telefon:+ 49 421 62677 13
Telefax:+ 49 421 62677 11
s.brassel[at]deutsche-windtechnik.com

Fundamentsanierung bei der Deutschen Windtechnik

Wir überprüfen die Fundamentsockel durch wiederkehrende Sichtprüfungen der Betonoberflächen und nachhaltige Aufzeichnungen von Rissen. Zusätzliche Unterstützung bieten wir durch Prüfungen mit einem Ultraschallgerät, mit dem wir Risse im Beton kartieren können. Es ist ein bewährtes Verfahren, um im Untergrund verborgene Schäden festzustellen, die zur Ablösung von Betonschichten führen. Nach genauer Analyse der kartierten Risse leiten wir entsprechende Maßnahmen zur Instandhaltung oder Sanierung ein.

Eine Turbine erzeugt bei einer Lebensdauer von 20 Jahren etwa ein Milliarde Lastwechsel – das bedeutet enorme Belastungen für das Fundament. Bei auftretenden Rissen beugen wir weiteren Wassereintritt durch Auftragung unseres Abdichtungssystems vor. Dieses Verfahren hat auch an extremen Standorten überzeugt, zum Beispiel Offshore.

Die folgenden Leistungen haben sich bewährt:

  • wartungsfreie Abdichtung und Beschichtung von verschiedenen Fundamentkonstruktionen inklusive der Entkopplung vom Stahl zum Beton
  • Sanierung von Fundamentschäden nach qualitativer Beurteilung
  • Erstellen von Drainagekonzepten
  • Wir bestellen Sachverständige für die Begutachtung von Betonfundamenten.

Unsere Servicetechniker verfügen nach der Instandsetzungs-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb-Richtlinie) über den Befähigungsnachweis zum Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen (abgekürzt SIVV).

Wenn die Flanschverbindungen an den Grenzen der Turmsegmente nicht präzise aufeinanderliegen, kann in den Turm Wasser eindringen. Korrosion ist die Folge. Wir beseitigen diese Schäden an Turmsegmenten und Schweißnähten als auch Verschmutzungen fachgerecht mit Turm-Befahranlagen. Abschließend werden die Flanschverbindungen mit unserem vliesarmierten Abdichtungssystem CPS dauerhaft abgedichtet.

Die folgenden Leistungen haben sich bewährt:

  • Außen- und Innenreinigung des Turms im Trockenverfahren (das heißt ohne „Schmutzeintrag“ in die Umwelt). Die Reinigung erfolgt mit reinigungsmittelgetränkten Fließtüchern und fachgerechter Entsorgung.
  • Beseitigung von Korrosion am Turm außen und innen
  • Korrosionsschutz
  • Turm-/Turmabdichtung

Für die Abdichtung von Turm und Fundament haben sich hochelastische Systeme aus Flüssigkunststoffen auf Basis von PMMA-Harzen bewährt. Wir verwenden Concrete Power Seal (CPS) für Horizontalflächen von Betonfundamenten (vollflächig vliesarmiert). An Vertikalflächen von Hochbetonfundamenten (ohne Vlieseinlage) tragen wir Protect Power Seal (PPS) auf.

CPS schützt auch an extremen Standorten

CPS eignet sich auch für Standorte mit extremen Bedingungen, da sich das System bei Temperaturen von plus 80° Celsius bis minus 20° Celsius verarbeiten lässt. Es ist seewasserresistent und zeigt sich damit auch im Offshore-Bereich als sehr flexibel. Das CPS-System ist für eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren ausgelegt und besitzt die Europäische Technische Zulassung (ETA-08/0265 Deutsches Institut für Bautechnik).

Wir unternehmen folgende Arbeitsschritte:

  • Vorbereitung: Oberflächenschliff als Haftungsvoraussetzung
  • Aufnahme der Klimadaten wie zum Beispiel Raumtemperatur, Oberflächentemperatur des Betons, Luftfeuchtigkeit, Betonrestfeuchte und Prüfung der Haftzugfestigkeit.
  • Abdichtung: Grundierung, Entkopplung der Fuge zwischen Stahlturm und Betonfundament, dauerelastische Abdichtungsschicht mit hochreißfester Vlieseinlage, optional eine weitere Harzschicht mit Quarzsand für Rutschsicherheit gemäß DIN/Endversiegelung. Finish als Versiegelung.

Auf dem Meer sind die Betonfundamente enormen Belastungen ausgesetzt: Chloride der meersalzhaltigen Luft, extreme Wetterbedingungen sowie deutlich höhere Windgeschwindigkeiten setzen die Fuge zwischen Stahlturm und Fundament vielfach stärkerer Belastung aus als bei Onshore-Anlagen. CPS wurde für den Einsatz an extremen Standorten speziell weiterentwickelt.

Folgende Eigenschaften qualifizieren CPS für den Offshore-Einsatz:

  • sehr hohe Flexibilität
  • Resistenz gegen Seewasser
  • Optimaler Schutz auch im Tieftemperaturbereich (bis minus 20°C)

Bei allen unseren Arbeiten besitzen Sicherheitsaspekte höchste Priorität: Bevor unsere Arbeiter im Offshore-Bereich eingesetzt werden, ist für unsere Techniker die Teilnahme am Basic Safety Offshore Induction and Emergency Training (BOSIET) selbstverständlich.