Rotorblatt-Service von A-Z

Über zehn Jahre auf Augenhöhe mit Rotorblättern

Die Rotorblätter gehören zu den am stärksten belasteten Bauteilen der Windenergieanlage. Abhängig von der Intensität der Belastung sowie Verfahren und Qualität des Fertigungsprozesses, treten früher oder später Abnutzungsmängel auf. Unter Umständen zeigen sich Konstruktions- oder Fertigungsmängel. Seit über zehn Jahren sind unsere Experten mit allen Leistungen rund um die Instandhaltung von Rotorblättern unterwegs.

Regelmäßige Prüfungen, Wartungen, präventive oder gegebenenfalls spontane Instandsetzungen sind die Kernkompetenzen unseres Rotorservices. In ganz Deutschland sind unsere Teams auf Rotorblattbefahranlagen mit Seilzugangstechnik oder Alternativen unterwegs.

Geschärfter Blick für Einzellösungen

Grundlagen unserer Instandhaltungsstrategie sind immer technische und wirtschaftliche Aspekte, die es realistisch abzuwägen gilt. Zusammen finden wir die für Sie beste Lösung.

Stefan Brassel

Stefan Brassel

Leitung Vertrieb und Rotorblattservice
Stellvertretender Sprecher BWE-Arbeitskreis Rotorblatt

Telefon:+ 49 421 62677 13
Telefax:+ 49 421 62677 11
s.brassel[at]deutsche-windtechnik.com

Rotorblatt-Service der Deutschen Windtechnik

Im Lebenslauf einer Windenergieanlage gibt es eine Vielzahl von Anlässen, die eine Prüfung der Rotorblätter durch Sachverständige erforderlich machen. Wir erstellen für Sie Gutachten durch unabhängige akkreditierte Sachverständige:

  • zur Inbetriebnahme
  • vor Ablauf der Gewährleistung
  • zur wiederkehrenden Überprüfung (WKP)
  • zur Zustandsoptimierungsprüfung (ZOP) gemäß Versicherungsvereinbarung
  • zur Sicherung oder Durchsetzung von Haftungsansprüchen

Neben qualifizierter Begutachtung, regelmäßiger Wartung und den notwendigen Reparaturen beschädigter Rotorblätter führen wir präventive Maßnahmen zum Schutz der Rotorblätter durch.

Hierzu verwenden wir seilgestützte Zugangstechnik und spezielle Arbeitsplattformen. Größere Schäden können im demontierten Zustand am Fuße der Windenergieanlage oder hallengestützt instand gesetzt werden.

Unwuchten im Rotor und Blattfehlstellungen verursachen nicht nur Ertragsverluste. Ebenso verschleißen wichtige Bauteile schneller, wie beispielsweise Pitch-Antriebe, Blattlager oder Azimutsysteme.

Erste Anzeichen für rotorbedingtes Fehlverhalten sind erhöhte Rotorgeräusche, typische Oberflächenrisse oder auslösende Schwingungsüberwachungen. Durch gezielt eingesetzte Messtechnik ermitteln wir Fehler und leiten Korrekturmaßnahmen ein. Bei der Analyse der Blattwinkel arbeiten wir mit laserbasierten Verfahren (Dynamische Geometriemessung [DGM]).

Schäden an der Beschichtung des Rotorblatts müssen zügig und dauerhaft behoben werden, um eine lange, kontinuierliche Betriebsdauer zu gewährleisten. Die Deutsche Windtechnik hat ein PU (Polyurethan)-Lacksystem mit drei Lackvarianten entwickelt. Die Handhabung des Systems ist einfach – auch unter extremen Bedingungen.

1-Komponenten-Reparaturlack

Einfache Handhabung, rationelle Verarbeitung, auch bei extremen Temperaturen einsetzbar

2-Komponenten-Reparaturlack

Erzeugt eine harte geschlossene Oberfläche bei bleibender innerer Elastizität

Leading Edge Protector (LEP)

Spezieller Schutzlack für die Anströmprofile, verfügt über eine maximale Elastizität und sehr hohe Erosionsbeständigkeit, auch für den Offshore-Einsatz geeignet

Weitere Informationen zu dem Lacksystem auch in unserem Online-Shop.