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Hoch hinaus – nicht nur im Job!

Marco Thiel, ehemals zuständig für die Wartung von Transporthelikoptern bei der Bundeswehr, hat es in seiner Laufbahn stets mit der Höhe zu tun. Seit 2015 ist er bei der Deutschen Windtechnik als Servicetechniker auf den Windenergieanlagen im Einsatz. Wie es dazu kam und welche Rolle die Höhe auch in seinem Privatleben spielt, erzählt er uns im Interview.


Dein Job als Servicetechniker spielt sich ja überwiegend in schwindelerregender Höhe ab. Aber nicht nur beruflich, sondern auch privat bist du als leidenschaftlicher Fallschirmspringer weit oben unterwegs. Was fasziniert dich an der Höhe? 

Die immer neue Aussicht, die man von da oben hat, fasziniert mich. Ein Blickwinkel, den nicht viele Menschen erfahren können. Beim Fallschirmspringen kommt tatsächlich noch das Gefühl vom Fliegen/Fallen hinzu! Schwer zu beschreiben, wenn man es nicht selbst einmal erlebt hat. 

Wie bist du Servicetechniker geworden und was war denn zuerst da? Der Job in der Höhe oder das Fallschirmspringen? 

Der Job war tatsächlich zuerst da und ich bin eher zufällig dazu gekommen. Ich hatte 2015 einen Kumpel kennengelernt, der mir davon berichtet und mich quasi in die Windbrache hereingebracht hat. Ursprünglich bin ich gelernter Kfz-Mechaniker und war zuletzt 3,5 Jahre bei der Bundeswehr und habe dort Transporthubschrauber gewartet. Im Jahr 2020 kam dann zum Job das Springen dazu. Ich habe einen Tandemsprung gemacht und direkt Gefallen daran gefunden.  Es hat mich interessiert, was ich dafür tun muss, um selbst Fallschirmspringer zu werden. 

Und dann hast du Überlegungen direkt Taten folgen lassen. Wie können wir uns das vorstellen? Wie oft springst du so? 

Also die Häufigkeit beim Springen hängt von mehreren Faktoren ab - zum größten Teil davon, wie viel Geld man ausgeben will bzw. wie viele Sprünge man an einem Tag plant 😉. Auch das Wetter spielt eine Rolle: Regen, Wind etc. beeinflussen natürlich die Möglichkeiten. So können es pro Tag auch mal fünf oder sechs Sprünge sein. Ich habe seit Anfang der Saison von April bis jetzt ca. 100 Sprünge gemacht. Und insgesamt sind es aktuell knapp 300, seitdem ich angefangen habe. 

Wenn man eine Lizenz gemacht hat und dazu eigenes Equipment besitzt, fährt man bei gutem Wetter einfach los zu einem Flugplatz, wo Fallschirmsprungbetrieb stattfindet und dann geht es los. Meistens sucht man sich ein paar Leute zusammen, mit denen man springen will und schaut nach ausreichend freien Plätzen in der nächsten "Load" und trägt sich ein. Vorher muss natürlich die Ausrüstung vorbereitet werden, damit man auch sicher abspringen kann. Es gibt einige Plätze, die auch Vereine sind, aber es ist keine Voraussetzung dort einzutreten. Mit der Lizenz darf man international springen, egal ob im Verein oder nicht! 

Dich scheinen adrenalingeladene Tätigkeiten zu faszinieren. Hast du weitere Interessen oder Vorhaben in diese Richtung und wenn ja, was und warum? 

Ja, tatsächlich steht noch das Wingsuit-Fliegen auf dem Plan und irgendwann ganz vielleicht auch noch das Basejumpen. Aber das ist Zukunftsmusik – es gibt dafür noch keine konkreten Pläne😊. 

Vielen Dank, Marco, dass du uns einen Einblick in deinen Job und deine Interessen gegeben hast! 

Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!
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