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23.04.2020 Lust auf Anlagenservice verbindet - Deutsche Windtechnik übernimmt 100 Prozent der GFW

Der Name „Fuhrländer“ ist in der Windbranche wohl bekannt: Bevor Jürgen Fuhrländer als Geschäftsführer der „GFW Gesellschaft für Windenergieanlagen“ in den Service wechselte, hatte er mit seinem Bruder Joachim das Unternehmen „Fuhrländer“ für die Herstellung von WEA aufgebaut und dort lange das Engineering geleitet. Seit dem 01.01.2020 gehört die GFW nun zu 100 Prozent zur Deutschen Windtechnik.  

Herr Fuhrländer, warum haben Sie Ihre Firma verkauft? Ist man nicht am liebsten sein eigener Herr im Haus?  

Wenn man es gewohnt ist, ein Unternehmen aufzubauen, zu führen und wachsen zu sehen, ist man natürlich stets „Herr im Hause“. Aber es geht immer auch weiter und man muss sich genauso auf neue Wege einlassen können, um Services zu verbessern und diese auch leisten zu können. Mit der Deutschen Windtechnik habe ich einen Partner gefunden, der trotz der beträchtlichen Größe noch immer sehr „Basis orientiert“ ist. Man erkennt dort die Erfordernisse für Mitarbeiter und weiß, dass guter Service von Personen mitgetragen werden muss, die langjährige Erfahrung haben. Ich fühle mich in der neuen Position und Firmenkonstellation durchaus sehr wohl!

In welchen Bereichen wird man besonders eng zusammenarbeiten?

Die Schwerpunkte der GFW liegen im klassischen Anlagenservice, bei Reparaturaufträgen und im Sachverständigenbereich mit unserem eigenen Ingenieurbüro. Aber auch Troubleshooting, Teilehandel und innovatives Engineering sind Bestandteil unserer Arbeit. Unser technologischer Fokus auf Fuhrländer, Senvion und Nordex ergänzt sich ideal mit dem Portfolio und der Multibrand-Kompetenz der Deutschen Windtechnik. So können wir unsere Kapazitäten bündeln und uns für das internationale Wachstum stärken.

Gibt es Veränderungen für GFW-Kunden?  

Der Name GFW bleibt vorerst erhalten und auch bestehende Verträge laufen normal weiter. Was die Servicequalität angeht, erwarten wir für beide Seiten viele positive Effekte. So kann die GFW nun auf viele neue Ressourcen zurückgreifen, wird aber auch ihren Teil beitragen, wie zum Beispiel beim Ersatzteilmanagement, beim Engineering oder dem Ausbau des Servicenetzes. Insgesamt eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

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