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10.12.2019 IT-Sonderlösungen sind standard

Die Anpassung von Software an die individuellen Bedürfnisse der Betreiber und  Betriebsführer ist ein zentraler Baustein, um den Anlagenservice weiter zu optimieren und wo möglich zu automatisieren. Klaas Feldmann, Head of IT bei der Deutschen Windtechnik AG, gibt Einblicke in die Organisation und Arbeitsabläufe der hausinternen Software-Entwicklung.

Wie geht die Deutsche Windtechnik mit  kundenspezifischen Wünschen an die IT um?

Sonderlocken – also bestimmte Aufgaben, die über den Standard hinausgehen – sind für uns normal, darauf sind wir eingestellt. Sowohl die Digitalisierung als auch die Position der Deutschen Windtechnik am Markt erfordern Flexibilität und agile Strukturen. Wenn beispielsweise zwischen Vertragsabschluss und dem Arbeitsbeginn nur wenige Tage liegen, müssen wir schnell reagieren. Komplexe Projektstrukturen können individuelle Lösungen erforderlich machen, die mit der heißen Nadel gestrickt werden müssen.

Welche Herausforderungen entstehen bei diesem Vorgehen?

Teilweise werden Lösungen nur für einzelne Projekte als Provisorium entwickelt. Die Realität zeigt dann aber häufig, dass die Laufzeit der Lösung aufgrund von Folgeprojekten weit über ein Jahr beträgt. In der IT ist das ein langer Zeitraum. Bringen Betriebssysteme wie IOS, Android oder Windows in dieser Zeit Updates auf den Markt, muss man sich immer wieder um die Kompatibilität der Sonderlösungen kümmern. Durch sogenannte Basisframeworks haben wir das Thema aber gut in den Griff bekommen. Mit ihnen müssen wir Probleme nur an einer Stelle lösen und bringen damit alle Individuallösungen auf den neuesten Stand.

Wie sieht eine individuelle IT-Lösung zum Beispiel aus?

In einer Windenergieanlage existieren unterschiedliche Kennzeichnungssysteme für die verbauten Komponenten. Damit sich unsere Kunden mit ihrer Kennzeichnung in den Berichten wiederfinden, passen wir das System in kurzer Zeit so an, dass wir für jeden Kunden ein eigenes Kennzeichnungssystem hinterlegen können. Diese Software wird von einem unserer kleinen, dynamischen Entwicklungsteams erarbeitet – losgelöst von unseren Kernteams, die zum Beispiel unser ERP betreuen.

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